Ablauf

Wie genau kann man sich eine Denkraum-Sitzung vorstellen – finde hier alle Infos:

Obwohl der Inhalt jeder Sitzung frei gestaltet werden kann, bietet ein fester Rahmen die Möglichkeit, gut und sicher an Deinen Themen zu arbeiten.

Falls wir uns das erste Mal treffen gebe ich am Anfang einen kurzen Überblick über den Ablauf, damit meine Klienten vorab wissen, was sie ungefähr erwartet.

In der Regel beginnt die Sitzung mit einer kurzen (3-5 Minuten) Achtsamkeitsübung zum Ankommen. Das kann eine kurze Übung zur Selbstbeobachtung sein, eine Atemübung oder auch einfach eine stille Meditation.

Danach hast Du Zeit Dein Anliegen zu formulieren. Wofür möchtest Du Deinen Denkraum nutzen? Wenn das Thema formuliert ist, stelle dann einige einleitendende Fragen, die Ihnen helfen sollen, einen möglichst guten Fokus zu finden.

Danach hast Du Zeit, ihren Gedanken zum Thema nachzugehen. Du bist eingeladen, Deine Gedanken auch in Worte zu fassen, kannst aber auch jederzeit in Stille weiterdenken.

Immer wieder erlebe ich, dass Klienten schon in dieser Phase zu eigenen, neuen Lösungen finden.

Vielleicht kommst Du irgendwann an den Punkt, an dem Du nicht mehr weiterweißt. Ich werde Dich dann zunächst nochmals ermutigen, nochmal Deinen eigenen Bedürfnissen, Gedanken und Erfahrungen nachzuspüren. Oft ist dies genau der Punkt, an dem wir auch im Alltag aus der Unterhaltung mit uns selbst aussteigen. Doch was käme danach? Was kommt, wenn wir uns selbst den Raum und die Wertschätzung geben noch ein bisschen länger zuhören?

Währenddessen höre ich Dir wertschätzend und achtsam zu und biete Dir ein vertrauensvolles Gegenüber. Selbstverständlich verpflichte ich mich zur absoluten Verschwiegenheit über das Gesagte und alles was im Denkraum passiert. Meine Aufgabe ist es nicht, zu diagnostizieren (ich gehe davon aus, dass Sie gesund sind) und auch nicht, ihr Verhalten zu bewerten.

Falls Sie an den Punkt gelangen, wo Du einen neuen Impuls von außen benötigst, überlegen wir gemeinsam, was ein guter nächster Schritt sein könnte. Manchmal reicht die richtige Frage, um die Dinge in Gang zu bringen. Manchmal benötigt es mehr. Manchmal ist weitergehende Hilfe nötig, vielleicht sogar außerhalb der Sitzung. Viel häufiger aber halten uns wenig hilfreiche Überzeugungen über uns selbst zurück, die wir gemeinsam untersuchen können.

Zu diesem Zeitpunkt stelle ich Dir meine Erfahrungen als systemischer Berater zur Verfügung, um gemeinsam Methoden und Strukturen zu entdecken, die Dir helfen können, Deine Hürden zu überwinden. Dabei bleibt die Entscheidung, wie wir weiter vorgehen, ganz bei Dir. Ich mache meist einige methodische Vorschläge, zu denen – je nach verbleibender Zeit – auch klassische systemische Instrumente wie Visualisierungen oder Strukturaufstellungen gehören können.

Zum Ende der Sitzung gebe ich Dir Gelegenheit, Dir ein paar Notizen zu machen oder Deine eigene Form von Verankerung des Gesagten und Gefundenen zu finden.

Nach einer Verabschiedung ist die Denkraum-Sitzung beendet.