Unterschiede

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen dem Angebot des denkraums und klassischem Coaching?

Im klassischen Coaching herrscht oft – nicht immer – die Vorstellung, dass der Coach über Mittel verfügt, die dem Klienten nicht zur Verfügung ständen. Das kann Wissen über den konkreten Kontext des Klienten sein, Lebenserfahrung oder auch Wissen um das „richtige Denken“.

Viele Coaches verstehen sich im einen oder anderen Sinn als Ratgeber für ihre Klienten. In diesem Fall ist der Coach sehr oft in hohem Maße auch als Akteur im Klienten-System präsent.

Tatsächlich arbeiten die meisten Coaches mit einer Mischung aus „Wissensvermittlung“ und „Prozessbegleitung“. Das Problem: Es existiert immer ein wertendes Gefälle zwischen dem Coach in der Rolle als Lehrer und dem Klienten in der Rolle als „Belehrter“.

Im Denkraum ziehe ich mich ganz auf eine „neugierige Unwissenheit“ zurück. Viele Klienten nehmen die bedingungslose Wertschätzung und Freiheit von Bewertung, die diesem Ansatz zugrunde liegt, als sehr befreiend.